In einem Viertel aller China-Importe krabbelt es

Science@ORF.at „In einem Viertel aller China-Importe krabbelt es“
Im April 2013 hat die EU die Mitgliedsstaaten verpflichtet, zumindest 15 Prozent des gesamten importierten Verpackungsholzes in erster Linie aus China auf Schädlinge zu kontrollieren. In Österreich wird laut BFW als zuständiger Behörde deutlich mehr überprüft, rund ein Drittel aller mit Holz verpackten Importe aus China wird genau unter die Lupe genommen. Das waren seit 2013 rund 3.500 Container – und dabei werden die Kontrolleure immer häufiger fündig: „Letztes Jahr mussten wir zehn Prozent der kontrollierten Sendungen und Container wegen Schädlingsbefalls beanstanden. Seit Anfang 2016 bis jetzt waren es 23,5 Prozent“, so Ute Hoyer-Tomiczek.

2 Kommentare

  1. Gast

    Dann ist wohl davon auszugehen,dass in den 2/3 der Container, die nicht kontrolliert werden, ebenfalls häufiger Käfer sind. Bleibt die Frage, warum bei uns Funde sind? Vielleicht weil hier mehr gebaut wird, vielleicht weil wir/ die LfL besonders sensibilisiert sind. Danke für die Info.

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    1. Wieland Keinert (Beitrags-Autor)

      Statistisch gesehen sind also 25% der entsprechenden Importe nach Österreich kontaminiert. Ob es sich dabei immer um den ALB handelt, ist unklar. Ich kenne jetzt nicht die Anzahl der Container, die in Deutschland kontrolliert werden, die wirkliche Quote der kontaminierten Container dürfte aber eher noch höher ausfallen, da wir mit Hamburg und Bremen direkte Überseehäfen haben, welche ja Österreich nicht hat. Solange hier also insgesamt zu wenig getan wird, um die Einschleppung rigoros zu unterbinden, ist die Strategie der Ausrottung des ALB eine Farce.

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