Winterthur (CH): Die Gefahr des Laubholzbockkäfers ist jetzt amtlich gebannt

Vier Jahre nach dem Befall durch den importierten Schädling gilt die Zone Neuhegi/Grüze offiziell als käferfrei. Das Bundesamt für Umwelt hat die Kontrollen für beendet erklärt.

Berichte in Der Landbote vom 07.12.2016 und in der NZZ von 07.12.2016 .

Aus dem Bericht: 448 Bäume wurden in der sogenannten Fokuszone gefällt und 55.000 Quadratmeter mit Gehölzen und Sträuchern wurden gerodet. Der Großteil der Bäume im Gebiet blieben aber stehen, man ging beim Fällen gezielt vor, nicht flächig. Das Gleiche gilt für den Ohrbühlwald: Dort wurden insbesondere am Waldrand 98 Bäume gefällt, vor allem Ahorne, vereinzelt auch Weiden, Birken und Pappeln.

Unser Kommentar:
Bemerkenswert hier ist, dass, obwohl viel mehr Käfer und Larven als in den bekannten ALB-Befallsgebieten in Bayern gefunden wurden, keine großflächigen Fällungen durchgeführt wurden. Es geht also auch anders, als man uns hier in Bayern durch LfL und AELF weismachen will! Aber, wie ja bekannt, gehört die Schweiz nicht zur EU und kann deshalb vernünftiger im Interesse ihrer Bürger agieren!

 

Weitere Infos dazu:

BauernZeitung online (Schweiz): „Erfolgsrezept gegen Asiatischen Laubholzbockkäfer“ vom 06.01.2017

 

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